fans

Montag, 9. September 2013

Mit der Dunkelheit brach die Nacht herein, ich ging meine Straßen entlang,
im fahlen,fernen Laternenschein, hab ich gleich unser Haus erkannt.
Hier bin ich daheim, hier kenne ich mich blind aus.
Ich war jede Nacht bis mindestens um drei wach, bis mich meine Mutter anschimpfte das ich endlich schlafen gehen sollte und die Nacht ging ganz langsam vorbei.
Mein Leben begann, als ich Dich kennen lernte, davor war ich ein einsames Teil meines Ich's.
Ich lag die meiste Zeit nur in meinem Zimmer, in den wenigen Augenblicken der Klarheit erkannte ich meine Schwächen. Auf der Fensterbank sitzend, weinte ich bittere Tränen der Verzweiflung, um mich danach wieder in meinem Selbstmitleid zu tränken.
Ich führte ein Leben am Abgrund, aber dann lernte ich dich kennen.
Du warst mein Engel in meiner finstersten Stunde, du mein Licht in der dunkelsten Nacht,gabst mir Hoffnung.
Vergessen sind die Tränen in der Nacht, vergessen das Leid was mir jeden Tag zugefügt wurde.
Doch, wie lange würde das schon halten? fragte ich mich immer wieder.
Dann sagtest du einmal ''Ich muss wieder gehen, das Leben mit dir,das macht mich Krank'',die kurze Zeit war schön, dank dir.
Die Tränen der Verzweiflung kamen wieder, sowie auch die langen schlaflosen Nächte an der Fensterbank.
Es war Dunkel und der Mond schien am Himmel und der kalte Wind pfeifte durch die Nacht.
Die Tränen der Verzweiflung waren nie weg, sie warteten nur darauf wieder zu kommen und nun sitze ich wieder wie damals jede Nacht auf der Fensterbank und weine bitterlich.Ich weine schwarze Tränen,es sind
Tränen der Dunkelheit, ich muss mich ihrer nicht schämen,es sind doch nur Tränen, doch voller Leid.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen