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Dienstag, 1. Oktober 2013

Ich erinnere mich gerade an so viele Dinge und dabei will ich das gar nicht.
Der Tag an dem E. da im Bad lag und am ganzen Körper zitterte veränderte mich sehr. Sie schrie meinen Namen und das immer und immer wieder. Entzückend war es wie wir nicht einmal paar Stunden davor auf der Fensterbank saßen, das Fenster weit offen stand und die kalte Luft des Winters uns regelrecht umarmte, eingekuschelt in Decken lachten wir über viele Dinge.
Wir lachten so viel und doch war ich es die alles zerstört hat, ganz allein ich. Ich lasse euch sogar jetzt im Stich und melde mich dazu auch kaum mehr. Vielleicht strapazier ich eure Nerven nur und ihr seid froh das ich euch nicht schreibe. Ich bin allein schon so wie ich es früher war. Es tut mir leid das ich nie für euch da war. 

Montag, 23. September 2013

Wenn die Seelen Trauer tragen scheint die Welt für uns verloren zu sein,die Menschen stehen still und fragen sich,warum wurden wir überhaupt geboren? Herzen fangen alle an zu bluten,jeder Tropfen wird wie Stein, Jahre fühlen sich so an wie Minuten die langsam voran gehen, meist Leben die Menschen allein. Die Wunderbaren Dinge die Menschen uns einst mal brachten, die Menschen denen  wir vertrauten, die Menschen die uns verbunden  haben, Küsse, goldene Ringe, Herzen die sich einmal fanden.  Wenn Seelen anfangen Trauer zu tragen, dann wendet man sich ab, man wird stumm und sagt kein Wort mehr, Rosen fallen dann irgendwann auf das Grab. Dann ist es endlich vollbracht die Seelen sind befreit von der Qual, die Qual die sie fast um den Verstand brachte. Liebe ist der Beginn von Hass,Treue ist der Beginn von Verrat,Leben ist der Beginn von Tod und der Glaube daran das alles wieder wie früher wird, ist bereits schon das Ende.

Dienstag, 17. September 2013

Von der Sonne lernen wir, zu wärmen,
Von den Wolken lernen wir, leicht zu schweben.
Von dem Wind lernen wir, Anstöße zu geben,
Von den Vögeln lernen wir, Höhe zu gewinnen
und von den Bäumen lernen wir, standhaft zu sein.

Von dem Blumen das Leuchten lernen,
Von den Steinen das Bleiben lernen,
Von den Büschen im Frühling Erneuerung lernen,
Von den Blättern im Herbst das Fallen lassen lernen,
Vom Strom die Leidenschaft lernen.

Vom Regen lernen, sich zu verströmen,
Von der Erde lernen, mütterlich zu sein. 
Vom Mond zu lernen, sich zu verändern,
Von den Sternen lernen, einer von vielen zu sein,
Von den Jahreszeiten lernen, dass das Leben immer von Neuem beginnt. 

Freitag, 13. September 2013

''Willst du dir das Messer jedes mal erneut in den Arm rammen nur weil etwas mal nicht richtig gelaufen ist?''
Willst du?
Willst du?
Willst du?
Will ich?

Mittwoch, 11. September 2013

When I first started getting bad, you said you'd be here.
Where were you when I started cutting?
Where were you when I started drinking?
Where were you when I went to the doctors scared?
Where were you when I had that breakdown at 2am?
Where were you when I tried to commit suicide?
You promised you'd be here. Where were you?

Montag, 9. September 2013

Mit der Dunkelheit brach die Nacht herein, ich ging meine Straßen entlang,
im fahlen,fernen Laternenschein, hab ich gleich unser Haus erkannt.
Hier bin ich daheim, hier kenne ich mich blind aus.
Ich war jede Nacht bis mindestens um drei wach, bis mich meine Mutter anschimpfte das ich endlich schlafen gehen sollte und die Nacht ging ganz langsam vorbei.
Mein Leben begann, als ich Dich kennen lernte, davor war ich ein einsames Teil meines Ich's.
Ich lag die meiste Zeit nur in meinem Zimmer, in den wenigen Augenblicken der Klarheit erkannte ich meine Schwächen. Auf der Fensterbank sitzend, weinte ich bittere Tränen der Verzweiflung, um mich danach wieder in meinem Selbstmitleid zu tränken.
Ich führte ein Leben am Abgrund, aber dann lernte ich dich kennen.
Du warst mein Engel in meiner finstersten Stunde, du mein Licht in der dunkelsten Nacht,gabst mir Hoffnung.
Vergessen sind die Tränen in der Nacht, vergessen das Leid was mir jeden Tag zugefügt wurde.
Doch, wie lange würde das schon halten? fragte ich mich immer wieder.
Dann sagtest du einmal ''Ich muss wieder gehen, das Leben mit dir,das macht mich Krank'',die kurze Zeit war schön, dank dir.
Die Tränen der Verzweiflung kamen wieder, sowie auch die langen schlaflosen Nächte an der Fensterbank.
Es war Dunkel und der Mond schien am Himmel und der kalte Wind pfeifte durch die Nacht.
Die Tränen der Verzweiflung waren nie weg, sie warteten nur darauf wieder zu kommen und nun sitze ich wieder wie damals jede Nacht auf der Fensterbank und weine bitterlich.Ich weine schwarze Tränen,es sind
Tränen der Dunkelheit, ich muss mich ihrer nicht schämen,es sind doch nur Tränen, doch voller Leid.
Der Himmel ist wie unsere Seele und die Wolken wie unsere Visionen. Nur wenn zu viele Wolken aufziehen siehst du den Himmel nicht mehr