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Sonntag, 16. September 2012

Nachdenken tut langsam weh

Keiner antwortet dir, wieder sitzt du in dem Zimmer. So dunkel,so kalt du hörst nur deinen Atem schaust ins Zimmer und weißt nicht was du machen sollst, es ist kalt doch man spürt es nicht. Die Kälte verschmilzt sich mit dir und dir wird warm,anstatt kalt.Man sitzt einfach da und schaut in den kleinen,dunklen, stillen,kalten  Raum, jeden Tag das gleiche man sitzt da und schaut einfach in die Leere, weiß nicht was man tun soll.
''Änder dich'',sagen sie,sagen sie weil sie die Wahrheit nicht ertragen können,weil sie dich nicht akzeptieren wollen. Du bist anders, dass gefällt ihnen nicht, ganz und gar nicht. Zu viele Träume, sie schweben vorbei, jeder wünscht sich was besseres zu sein. Weißt du, wie viel es mir bedeutet, einmal diese Angst jemanden zu verlieren, weil man wieder nicht gut genug war, einmal nicht da ist? Es würde sehr viel bedeuten,sehr sehr viel. Sie lachen alle, denken ich sei verrückt,wollen mir einreden ich mach alles falsch. Diese Stimmen in meinen Kopf, schaltet sie aus, schaltet sie alle aus, sie sollen aufhören. Die Stimmen werden lauter, verklingen nicht, sie werden schlimmer, schaltet doch endlich diese verdammten Stimmen ab.
Die Wahrheit soll ich sagen? Das würde zu lange dauern, viel zu viel Zeitverschwendung und wofür? Für nichts.
Jeden Tag in diesem kalten,dunklen,leeren Zimmer gefangen zu sein, die Wand anzustarren und nachzudenken was man falsch macht, ob man wirklich so schlecht sei. Ich denk mir einfach immer das am Ende  alles perfekt wird, wenn noch nichts perfekt ist, dann ist man auch nicht am Ende angekommen. 

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